Maria, ihm schmeckt's nicht!

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Total vergessen: wir waren ja vor Kurzem in "Maria, ihm schmeckt's nicht".

Wir sind schon begeisterte Fans des Hörbuchs (hat einfach was, wenn Jan Weiler Signore Marcipanes Akzent nachmacht), daher war der Kinobesuch natürlich schon vorprogrammiert.

Seltsamerweise lief der Film nicht bei uns im Cinemaxx, sondern "nur" im Helia. Hmm.
Leider ist das Helia nicht dafür gemacht, Filme mit Untertitel sinnvoll auf die Leinwand zu bringen: dank des relativ flachen Kinosaals und der unvermeidlichen Köpfe der anderen kann man das Meiste des Texts überhaupt nicht lesen.
Aber egal, die paar Einblendungen (natürlich für die italienischen Sprüche, die unvermeidlich geklopft wurden) war's OK.

Ich hab selten ein so hohes Durchschnittsalter in einem Kinosaal erlebt. Wir waren tatsächlich mit die Jüngsten - schräg.
Den Rest des Publikums kann man gnadenlos (und zutreffend) mit "mittlerem Alter" und hauptsächlich "pseudointellektuell dreinblickend" beschreiben.
Dennoch lachten die Pseudointellektuellen genauso viel und laut wie alle anderen auch.

Oberknaller:
Vor dem Film lief die Vorschau für "Woodstock". An einer Stelle tanzen die Eltern im Regen auf dem Rasen, und finden alles gaaaanz toll - dank der Haschkekse, die sie gegessen haben.
All die mittelalten Pseudointellektuellen um uns herum bekamen Schluckauf vor Lachen. Ich glaube, die haben aus eigener Hippie-Erfahrung gelacht. Sei ihnen gegönnt, denn darüber wiederum musste ich furchtbar lachen.

An dieser Stelle wie immer nichts zum Inhalt des Films, anschauen sollt ihr ihn euch schon selber.

Meine Wertung:
 Filmklappe NEU Filmklappe NEU Filmklappe NEU Filmklappe NEU von 5 möglichen Kinoklappen.

Tropic Thunder

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Dieses Jahr gibt's echt wieder so richtig gute Filme auf DVD..
Zugegeben, vielleicht keine die nach einem Oscar schreien, aber solange ich wenigstens im Kino mal so richtig lachen kann, ist doch alles primstens.

Und bei Tropic Thunder hab ich wieder herzlich gelacht.
Auch wenn wieder nicht alle diese Art von Humor verstanden haben. Hier geht's schließlich nicht darum, Scharze zu ver*schen oder Vietnamesen als fies hinzustellen - sondern einfach nur um dusslige Hollywood-Starallüren.
Besonders gut gefallen mir die fiesen Seitenhiebe auf das Method Acting. Echt gut.

Nix kapiert?
Dann: Ansehen!

Wird sich die DVD lohnen? Klar. Wieder eine Lachtherapie zum Kinokartenpreis.

Und hier meine Wertung:
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Und eine französische Landmine extra.

Leg dich nicht mit Zohan an

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Wer ist witziger: Adam Sandler oder Ben Stiller?
Also: "Leg dich nicht mit Zohan an" oder "Tropic Thunder"?

Meiner Meinung nach kann man die beiden nicht vergleichen, da sie eine ganz unterschiedliche Art von Humor verfilmen.
Macht aber nix, ich find beide gut.

Und "...Zohan..." ist zwar extrem albern, oft mit echten Tiefschlägen, meistens politisch inkorrekt und natürlich ab und an auch eklig - aber ich hab mich trotzdem (oder gerade deswegen?) köstlich amüsiert.
OK, Adam Sandler ist wie in all seinen Filmen der Ober-Doofie, dem trotzdem irgendwie alles gelingt (und der am Ende natürlich die sexy Braut bekommt), aber als Zohan bzw. Scrappy Coco hat er tatsächlich das Publikum voll auf seiner Seite.

Wer also mal wieder so richtig über einen sinnentleerten Film lachen will, ist hier genau richtig.
...und sobald "Tropic Thunder" angelaufen ist, vergleiche ich nochmal. Irgendwie.

Ach ja: Wer gern im Kino laut lacht und auch mal gern kurze Kommentare zum Geschehen abgibt, sollte unbedingt ins Kino gehen, wenn's voraussichtlich leer ist (wie ich). Oder auf ein verständnisvolles Publikum hoffen.
Der Film schreit nämlich geradezu danach.

Wird sich die DVD lohnen? Klar. Viel preiswerter als eine Lachtherapie.

Und hier meine Wertung:
page20_blog_entry4_2 page20_blog_entry4_3 page20_blog_entry4_4 page20_blog_entry4_5 von 5 möglichen Kinoklappen.
PS: Ich geh so schnell nicht mehr zu Paul Mitchell. ;)

Keinohrhasen

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Ich sag's gleich zu Anfang:
Ich hab selten so gelacht wie in diesem Film.
Echt.

Eigentlich will ich gar nicht zuviel der Story verraten. Einfach anschauen.
Die Anwesenheit von Kindern würde ich mir aber überlegen. Die lachen sich zwar auch kringelig, aber hinterher könnten sie u.U. unangenehme Fragen stellen... ;)Hier geht's weiter...

Ocean's Thirteen

Aaaaaaach, ja...
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Es gibt ja nicht viele Filme, in denen so viele gutaussehende Männer mitmachen... - und der darüber hinaus auch noch gut ist. Richtig gut.
Davon mal abgesehen ist es auch eine echte Leistung, gleich drei solcher Filme mit dem selben Thema rauszubringen, die alle gut sind.
Hier geht's weiter...

Der Teufel trägt Prada

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Um es gleich vorweg zu sagen:
Bestell deinem Freund eine Pizza, setz ihn vor die Daddelbox und schau dir den Film allein an. Anders hättest du an dem Film sicher nicht so viel Spaß, wie es dieser Film eindeutig verdient.
Übrigens kann ich mir nach diesem Film nicht vorstellen, dass überhaupt noch jemand ernsthaft bei Vogue arbeiten möchte.
... oder diesen nervigen Telekom-Klingelton erträgt, ohne kreischend den Raum zu verlassen.Hier geht's weiter...

Casanova

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Hach ja, Heath Ledger....!
Wow.
Nicht nur, dass er super aussieht, er spielt ja auch so toll. Und das auch noch in so guten Filmen! Und vor allem in so vielen Filmen in so kurzer Zeit.
Wie macht er das nur?

"Casanova" ist kein erneuter Aufguss der Casanova-Berichte. Die hat man schon oft genug gesehen.
Außerdem ist ja klar, das Hollywood gerne mal was hinzudichtet.
Diesmal behaupten sie wenigstens nicht, dass das so in Casanovas Memoiren gestanden hätte. So braucht man sich auch darüber nicht aufzuregen.Hier geht's weiter...

Wo die Liebe hinfällt

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And here's to you Mrs. Robinson
Jesus loves you more than you will know oh oh oh...


Kommt das irgendwem bekannt vor?
Jupp, von Simon and Garfunkel. Und zwar über "Die Reifeprüfung". Die Sache mit Dustin Hofmann und Anne Bancroft. Kennt man doch.
Die Idee zu behaupten, das wäre echt passiert, ist genial.

Und diese Idee mit Jennifer Aniston, Shirley McLane und Kevin Costner zu verfilmen, ist eigentlich die noch viel bessere Idee.
Wie schon weiter unten erwähnt, bin ich geradezu verrückt nach Filmen mit Jennifer Aniston. Sie ist einfach sooo niedlich.
Die Kombi von Aniston und McLane musste den Film einfach zu einer perfekten Komödie machen. Und dass Kevin Costner endlich mal wieder in einem richtig guten und witzigen Film mitspielt, ist auch mal wieder nötig gewesen.
Von der Story möchte ich gar nicht zu viel verraten. Man muss auch nicht "Die Reifeprüfung" gesehen (oder gelesen) haben, um ihn zu verstehen. Das wird genug erklärt.
Aber dieser Film ist mal wieder ein echter Tipp von mir!

Die Familie Stone

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Ich bin - wie so viele - ein Fan von Sarah Jessica Parker.
Natürlich seit "Sex & the City" - eben wie viele.
Sie hat noch in einigen weiteren Filmen mitgespielt - z.B. "Club der Teufelinnen", "Mars Attacs" oder "Hocus Pocus" - in denen sie richtig gut war. Auch die Filme waren klasse.
Aber dieser hier?

Na, ich weiß nicht.
Was dem Film am meisten fehlt, ist, dass man mit den Figuren einfach nicht warm wird.
Und das sollte doch eigentlich eine Voraussetzung sein, oder?
Weder die Figur der Meredith (Sarah J. Parker) noch die ihres Freundes (Dermot Mulroney), ihrer Schwester (Claire Danes) oder die Familie Stone (u.a. Diane Keaton und Rachel McAdams) wurden mir sympatisch.
Die Streitereien sind - das muss man neidlos eingestehen - so nah an der Realität, dass es beinahe erschreckend wirkt. Beide Seiten sind z.T. durchaus verständlich in ihren Meinungen. Das macht sie jedoch noch immer nicht sympatischer.
Unter diesem Film hatte ich mir eine echte Komödie mit zwei großen Schauspielerinnen (Parker & Keaton) vorgestellt.
Kennt ihr die Filme, in denen die besten und witzigsten Szenen alle bereits in der Vorschau zu sehen sind?
Genau ein solcher Film ist "Die Familie Stone".
Schade eigentlich. Denn der Film geht zum Teil wirklich zu Herzen. Aber sogar das macht ihn mir nicht sympatischer.

Couchgeflüster

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Na also, sie kann's eben immer noch:
Meryl Streep ist mal wieder in einer richtig tollen Komödie zu sehen.
Erinnert sich jemand noch an "Der Tod steht ihr gut"? Dieser Film ist zwar nicht so herrlich böse, aber dafür ist Meryl Streep so richtig zum kaputtlachen.
Auch Uma Thurman ist endlich in einer anderen Rolle als der so umjubelten "Kill Bill"-Figur zu sehen (die ich sowieso nicht so toll finde).
Streep und Thurman spielen so herrlich zusammen, dass man sich fragt, warum das noch nicht früher geklappt hat.

Auch die Liebesbeziehung von Thurman mit dem (14 Jahre) jüngeren Film-Sohn der Streep kommt so überzeugend rüber, dass man sich fragt, warum nicht mehr Frauen da draußen sich einen jüngeren Lover suchen. Und dann mit ihrer Therapeutin darüber reden. Aber vielleicht tun sie's ja, mir fehlt da womöglich nur der Durchblick.
Das einzige, was mich an diesem Film stört, ist der Schluß. Den verstehe ich erstens nicht, und zweitens gefällt er mir nicht.
Naja, womöglich ist das aber Geschacksache. Und es ist definitiv kein Grund, diesen Film zu verpassen.
Wir waren mit 2 Jungs drin, und sogar denen hat's außerirdisch gut gefallen.

7 Zwerge

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Ich mag Komödien. Ich mag deutsche Komödien. Ich mag Otto Waalkes.
Aber dieser Film? Hmmm, mal überlegen.

OK, er ist wirklich witzig. Nina Hagen ist die personifizierte böse Königin, wieso ist da nicht schon früher einer drauf gekommen? Perfekte Besetzung, wirklich.

Klar, Martin Schneider ist toll als Speedy – außerdem muss man ihn als gebürtiger Hesse einfach mögen. Auch Boris Aljinovic, den ich bisher noch gar nicht kannte (?), ist zum kreischen. Oder Rüdiger Hoffmann als Zauberspiegel! Da überlegt man glatt, ob man nicht auch so einen haben will… Große Klasse auch: der weiße Helge. Zitat: „Werft den Ring ins Feuer.“
Mehr verrate ich nicht.

Im Großen und Ganzen ein witziger Film, allerdings kein echter Meilenstein der deutschen Kino-Spaß-Kultur. Aber davon gibt’s ja noch mehr. Und die sind nicht von Otto. Denn der ist ja eigentlich echt super.
Bemerkung am Rande:
Ich hab in einem Forum eine echt miese Rezension gelesen. Da beschwert sich jemand, dieser Film sei „rassistisch, sexistisch und beleidigend schlecht“. Der Wortwitz zwischen „Jäger“ und „Neger“ wäre kaum zu ertragen („rassistisch“), der Spruch von wegen „Ich kann keine Frauen schlagen“ wäre total gemein („sexistisch“) und alles in allem wäre das alles ziemlicher Müll.
Bei „rassistisch“ dachte ich noch, der Schreiber wäre ein Ami.
Bei „sexistisch“ dachte ich, es handle sich um eine Frau.
Aber von wegen: alles deutsch.
Tja, so eine Rezension hat der Film nicht verdient. Ich wage zu bezweifeln, dass sich jemand etwas rassistisches dabei gedacht hat (mir ist das nicht mal aufgefallen, ich fand’s nur witzig. Immerhin sind wir eine Nation von Nuschlern, oder? Da kann man sich ja mal verhören…). Und der Witz mit dem Frauen schlagen…? Ich bin eine Frau und fand’s witzig. Es geht ja nicht darum, eine Frau zu misshandeln. Aber mal im Ernst: wenn ein kleiner Junge von einer bösen alten Tante die Zauberlampe weggenommen bekommt (Achtung: Filmszene), da wird er ihr dochmal gegen’s Schienbein treten dürfen, oder???