Keinohrhasen

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Ich sag's gleich zu Anfang:
Ich hab selten so gelacht wie in diesem Film.
Echt.

Eigentlich will ich gar nicht zuviel der Story verraten. Einfach anschauen.
Die Anwesenheit von Kindern würde ich mir aber überlegen. Die lachen sich zwar auch kringelig, aber hinterher könnten sie u.U. unangenehme Fragen stellen... ;)Hier geht's weiter...

Ocean's Thirteen

Aaaaaaach, ja...
10m

Es gibt ja nicht viele Filme, in denen so viele gutaussehende Männer mitmachen... - und der darüber hinaus auch noch gut ist. Richtig gut.
Davon mal abgesehen ist es auch eine echte Leistung, gleich drei solcher Filme mit dem selben Thema rauszubringen, die alle gut sind.
Hier geht's weiter...

Der Teufel trägt Prada

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Um es gleich vorweg zu sagen:
Bestell deinem Freund eine Pizza, setz ihn vor die Daddelbox und schau dir den Film allein an. Anders hättest du an dem Film sicher nicht so viel Spaß, wie es dieser Film eindeutig verdient.
Übrigens kann ich mir nach diesem Film nicht vorstellen, dass überhaupt noch jemand ernsthaft bei Vogue arbeiten möchte.
... oder diesen nervigen Telekom-Klingelton erträgt, ohne kreischend den Raum zu verlassen.Hier geht's weiter...

Casanova

casanova
Hach ja, Heath Ledger....!
Wow.
Nicht nur, dass er super aussieht, er spielt ja auch so toll. Und das auch noch in so guten Filmen! Und vor allem in so vielen Filmen in so kurzer Zeit.
Wie macht er das nur?

"Casanova" ist kein erneuter Aufguss der Casanova-Berichte. Die hat man schon oft genug gesehen.
Außerdem ist ja klar, das Hollywood gerne mal was hinzudichtet.
Diesmal behaupten sie wenigstens nicht, dass das so in Casanovas Memoiren gestanden hätte. So braucht man sich auch darüber nicht aufzuregen.Hier geht's weiter...

Wo die Liebe hinfällt

wodieliebehinfaellt
And here's to you Mrs. Robinson
Jesus loves you more than you will know oh oh oh...


Kommt das irgendwem bekannt vor?
Jupp, von Simon and Garfunkel. Und zwar über "Die Reifeprüfung". Die Sache mit Dustin Hofmann und Anne Bancroft. Kennt man doch.
Die Idee zu behaupten, das wäre echt passiert, ist genial.

Und diese Idee mit Jennifer Aniston, Shirley McLane und Kevin Costner zu verfilmen, ist eigentlich die noch viel bessere Idee.
Wie schon weiter unten erwähnt, bin ich geradezu verrückt nach Filmen mit Jennifer Aniston. Sie ist einfach sooo niedlich.
Die Kombi von Aniston und McLane musste den Film einfach zu einer perfekten Komödie machen. Und dass Kevin Costner endlich mal wieder in einem richtig guten und witzigen Film mitspielt, ist auch mal wieder nötig gewesen.
Von der Story möchte ich gar nicht zu viel verraten. Man muss auch nicht "Die Reifeprüfung" gesehen (oder gelesen) haben, um ihn zu verstehen. Das wird genug erklärt.
Aber dieser Film ist mal wieder ein echter Tipp von mir!

Die Familie Stone

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Ich bin - wie so viele - ein Fan von Sarah Jessica Parker.
Natürlich seit "Sex & the City" - eben wie viele.
Sie hat noch in einigen weiteren Filmen mitgespielt - z.B. "Club der Teufelinnen", "Mars Attacs" oder "Hocus Pocus" - in denen sie richtig gut war. Auch die Filme waren klasse.
Aber dieser hier?

Na, ich weiß nicht.
Was dem Film am meisten fehlt, ist, dass man mit den Figuren einfach nicht warm wird.
Und das sollte doch eigentlich eine Voraussetzung sein, oder?
Weder die Figur der Meredith (Sarah J. Parker) noch die ihres Freundes (Dermot Mulroney), ihrer Schwester (Claire Danes) oder die Familie Stone (u.a. Diane Keaton und Rachel McAdams) wurden mir sympatisch.
Die Streitereien sind - das muss man neidlos eingestehen - so nah an der Realität, dass es beinahe erschreckend wirkt. Beide Seiten sind z.T. durchaus verständlich in ihren Meinungen. Das macht sie jedoch noch immer nicht sympatischer.
Unter diesem Film hatte ich mir eine echte Komödie mit zwei großen Schauspielerinnen (Parker & Keaton) vorgestellt.
Kennt ihr die Filme, in denen die besten und witzigsten Szenen alle bereits in der Vorschau zu sehen sind?
Genau ein solcher Film ist "Die Familie Stone".
Schade eigentlich. Denn der Film geht zum Teil wirklich zu Herzen. Aber sogar das macht ihn mir nicht sympatischer.

Couchgeflüster

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Na also, sie kann's eben immer noch:
Meryl Streep ist mal wieder in einer richtig tollen Komödie zu sehen.
Erinnert sich jemand noch an "Der Tod steht ihr gut"? Dieser Film ist zwar nicht so herrlich böse, aber dafür ist Meryl Streep so richtig zum kaputtlachen.
Auch Uma Thurman ist endlich in einer anderen Rolle als der so umjubelten "Kill Bill"-Figur zu sehen (die ich sowieso nicht so toll finde).
Streep und Thurman spielen so herrlich zusammen, dass man sich fragt, warum das noch nicht früher geklappt hat.

Auch die Liebesbeziehung von Thurman mit dem (14 Jahre) jüngeren Film-Sohn der Streep kommt so überzeugend rüber, dass man sich fragt, warum nicht mehr Frauen da draußen sich einen jüngeren Lover suchen. Und dann mit ihrer Therapeutin darüber reden. Aber vielleicht tun sie's ja, mir fehlt da womöglich nur der Durchblick.
Das einzige, was mich an diesem Film stört, ist der Schluß. Den verstehe ich erstens nicht, und zweitens gefällt er mir nicht.
Naja, womöglich ist das aber Geschacksache. Und es ist definitiv kein Grund, diesen Film zu verpassen.
Wir waren mit 2 Jungs drin, und sogar denen hat's außerirdisch gut gefallen.

7 Zwerge

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Ich mag Komödien. Ich mag deutsche Komödien. Ich mag Otto Waalkes.
Aber dieser Film? Hmmm, mal überlegen.

OK, er ist wirklich witzig. Nina Hagen ist die personifizierte böse Königin, wieso ist da nicht schon früher einer drauf gekommen? Perfekte Besetzung, wirklich.

Klar, Martin Schneider ist toll als Speedy – außerdem muss man ihn als gebürtiger Hesse einfach mögen. Auch Boris Aljinovic, den ich bisher noch gar nicht kannte (?), ist zum kreischen. Oder Rüdiger Hoffmann als Zauberspiegel! Da überlegt man glatt, ob man nicht auch so einen haben will… Große Klasse auch: der weiße Helge. Zitat: „Werft den Ring ins Feuer.“
Mehr verrate ich nicht.

Im Großen und Ganzen ein witziger Film, allerdings kein echter Meilenstein der deutschen Kino-Spaß-Kultur. Aber davon gibt’s ja noch mehr. Und die sind nicht von Otto. Denn der ist ja eigentlich echt super.
Bemerkung am Rande:
Ich hab in einem Forum eine echt miese Rezension gelesen. Da beschwert sich jemand, dieser Film sei „rassistisch, sexistisch und beleidigend schlecht“. Der Wortwitz zwischen „Jäger“ und „Neger“ wäre kaum zu ertragen („rassistisch“), der Spruch von wegen „Ich kann keine Frauen schlagen“ wäre total gemein („sexistisch“) und alles in allem wäre das alles ziemlicher Müll.
Bei „rassistisch“ dachte ich noch, der Schreiber wäre ein Ami.
Bei „sexistisch“ dachte ich, es handle sich um eine Frau.
Aber von wegen: alles deutsch.
Tja, so eine Rezension hat der Film nicht verdient. Ich wage zu bezweifeln, dass sich jemand etwas rassistisches dabei gedacht hat (mir ist das nicht mal aufgefallen, ich fand’s nur witzig. Immerhin sind wir eine Nation von Nuschlern, oder? Da kann man sich ja mal verhören…). Und der Witz mit dem Frauen schlagen…? Ich bin eine Frau und fand’s witzig. Es geht ja nicht darum, eine Frau zu misshandeln. Aber mal im Ernst: wenn ein kleiner Junge von einer bösen alten Tante die Zauberlampe weggenommen bekommt (Achtung: Filmszene), da wird er ihr dochmal gegen’s Schienbein treten dürfen, oder???