Der Teufel trägt Prada

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Um es gleich vorweg zu sagen:
Bestell deinem Freund eine Pizza, setz ihn vor die Daddelbox und schau dir den Film allein an. Anders hättest du an dem Film sicher nicht so viel Spaß, wie es dieser Film eindeutig verdient.
Übrigens kann ich mir nach diesem Film nicht vorstellen, dass überhaupt noch jemand ernsthaft bei Vogue arbeiten möchte.
... oder diesen nervigen Telekom-Klingelton erträgt, ohne kreischend den Raum zu verlassen.

Eigentlich will ich gar nicht groß davon anfangen zu erzählen, worum es in diesem Film geht. Wer das noch nicht weiß, ist selbst schuld.
Wer sich dennoch informieren möchte, kann das ganz bequem auf der Film-Homepage tun. Da gibt's sogar einen einführen Kurzfilm, der mich im Kino schon zum brüllen brachte.
Für alle, die Prada lieben, schon mal ätzende Chefs hatten, gern Designerschuhe hätten oder einfach nur auf Handtaschen abfahren, ist dieser Film eine echte Bereicherung.
Und Meryl Streep ist definitiv die beste Besetzung für die Rolle der oberätzenden, meganervenden und alles beherrschenden (um nicht zu sagen "terrorisierenden") Chefin.
Niemand kann so herablassend wie sie an ihrer langen schmalen Nase herabblicken und sagen "Sie haben weder Stil noch Sinn für Mode. Nein nein, das war keine Frage."
Tja, da bleibt einem doch die Spucke weg.
Besonders der Teil mit "dem inteliigenten, dicklichen Mädchen" sollte allen zu denken geben...
Bleibt abschließend zu sagen:
Wenn mir demnächst irgendjemand sagt "Das war's." und zwar im selben arrogant-herablassenden Tonfall wie Meryl Streep, dann fang ich an zu schreien.
Ehrlich.