Casanova
Freitag, 03. März 2007 Abgelegt in:Komödien
Wow.
Nicht nur, dass er super aussieht, er spielt ja auch so toll. Und das auch noch in so guten Filmen! Und vor allem in so vielen Filmen in so kurzer Zeit.
Wie macht er das nur?
"Casanova" ist kein erneuter Aufguss der Casanova-Berichte. Die hat man schon oft genug gesehen.
Außerdem ist ja klar, das Hollywood gerne mal was hinzudichtet.
Diesmal behaupten sie wenigstens nicht, dass das so in Casanovas Memoiren gestanden hätte. So braucht man sich auch darüber nicht aufzuregen.
Diesem Film nach hat sich der gute Casanova tatsächlich einmal richtig verliebt. Und dann auch noch in eine Frau mit einer eigenen Meinung!
Klingt witzig. Und genauso ist es auch umgesetzt.
Ansonsten gehört dieser Film zu meiner Lieblings-Gattung: eine romantische Komödie. Hinzu kommt, dass Casanova wegen verschiedener Problemchen und Hindernisse diverse Namen angibt, was natürlich gegen Ende des Films zum typischen Verwechslungs-Spielchen führt. Einfach hinreißend umgesetzt.
Ich könnte wetten, dass das gesamte Venedig in Hollywood Studios bzw. am Computer nachgebaut wurde. Aber das macht nichts. Es sieht ganz hübsch aus. Und mir sind keine allzu großen Hollywood-typischen Schnitzer aufgefallen.
Selbstverständlich ist der gute Heath Ledger nicht die einzige große Nummer in diesem Film. Zu den besonderen Schmankerln gehören Sienna Miller als seine Angebetete, Jeremy Irons als Bischof Pucci, Oliver Platt als der Verlobte Papprizzio, Lena Olin als Andrea und Omid Djalili als Lupo.
Und das ist doch mal wirklich eine ansehnliche Truppe.
Wer sich übrigens ein wenig dafür interessiert: bei Wikipedia kann man sich kurz und bündig über Casanova informieren. Ist interessanter, als es auf den ersten Blick aussieht. Denn wer wusste schon, dass Casanova Jurist und Pfarrer war?