Das wandelnde Schloss
Freitag, 03. März 2007 Abgelegt in:Trickfilm
etc.
Das wandelnde Schloss wurde hierzulande glaube ich als Kinderfilm angepriesen.
Naja.
Ich will damit nicht sagen, dass Kinder da nicht rein sollten. Im Gegenteil. Ist mal was völlig anderes als Pokemon etc. Aber wer beim "wandelnden Schloss" etwas wie "Chihiros Reise ins Zauberland" erwartet, wird sich sicherlich wundern.
Klar, auch dieser Film kommt nicht ohne Hexen, Magier und Zauberwesen aus.
Aber welches europäische Märchen verzichtet denn ebenfalls auf so etwas? Eben.
"Das wandelnde Schloss" spielt - denke ich - einmal nicht in Asien, sondern zu meiner Überraschung in Europa (korrigiert mich, wenn ich mich irren sollte), womöglich vor dem Hintergrund eines Krieges. Könnte der 1. Weltkrieg sein, vielleicht (sehr vielleicht) auch noch der zweite, allerdings stimmt einiges nicht ganz.
Aber das ist ebenfalls nicht so wichtig.
Die Geschichte ist insoweit auch für Erwachsene interessant, als dass es sich um eine Liebesgeschichte dreht. Die "Heldin" wird gleich zu Anfang in eine sehr alte Frau verwandelt, die unbeabsichtigt beim schönsten Mann des Königreiches landet.
Natürlich erwartet man nun, dass er sich allmählich in sie verliebt, obwohl sie so alt und hässlich ist... Und so weiter, gutes Vorbild für die Kinder, etc.
Jedoch erwarten den Zuschauer einige interessante Wendungen, bevor die Geschichte zu Ende ist. Mehr will ich gar nicht verraten.
"Das wandelnde Schloss" ist definitiv einer der asiatischen Filme, die trotz des Zeichentricks und des ein wenig auf kindlich getrimmten Inhalts für Erwachsene immer wieder spannend sind.