Dinge, die wir ohne Kino nie wissen würden
Dienstag, 06. Juni 2009
Bis ich das nächste Mal ins Kino gehe, hier mal was
ganz anderes:
Dinge, die wir ohne Kino nie wissen würden





Und hier die absoluten Top-10 der Filmklischees:
Dinge, die wir ohne Kino nie wissen würden
- Autos, die zusammenstoßen, gehen fast immer in Flammen auf
- Schieße auf ein Auto, egal wohin, auch wenn es der Reifen ist - das Auto wird sofort explodieren
- Es ist immer möglich, direkt vor dem Haus/Hotel/Kino/... zu parken - Parkplatzprobleme gibt's anscheinend nur für mich
- Autos müssen auch nicht abgeschlossen werden: egal wer, alle steigen aus dem parkenden Auto aus und gehen weg, ohne abzuschließen - wenn sie später zurückkommen, werden sie aber mit dem typischen Autoschlüssel-Piepser aufgepiept... Wer hat denn da in der Zwischenzeit abgeschlossen?
- Wenn man ein Taxi bezahlt, schaut man nicht auf sein Portemonnaie, wenn man einen Schein rausnimmt - einfach wahllos reingreifen und rüberreichen, passt schon
- Ein Mann wird keinerlei Schmerzen zeigen, während er auf die grausamste Art verprügelt wird - aber er zuckt, sobald eine Frau seine Wunden säubert
- Amerikanische Bettdecken haben spezielle L-förmige Form: reichen der Frau bis unter die Achseln, beim Mann jedoch nur bis zum Bauchnabel - also ganz politisch korrekt
- Rauchen: die Bösen rauchen fast immer, während der Held gerade (meist mit großen Trara) versucht, damit aufzuhören - funktioniert übrigens auch mit dem Trinken
- Horror- und Actionfilme: flüchtende Frauen fallen immer hin - warum tragen sie auch Pfennigabsätze?
- Super-Klischee: der Held kann aussehen wie Helge Schneiders Superklon, ist aber doch der begehrenswerteste Kerl im ganzen Film und wird (natürlich) nach langem warten von der wunderschönen Model-Traumfrau vergöttert
- Von jedem Pariser Zimmer aus kann man den Eiffelturm sehen
- Alle Bomben sind mit elektronischen Zeitzündern ausgestattet, die große rote Displays haben - damit man genau weiß, wann sie hochgehen
- Mittelalterliches Fußvolk hat immer perfekte Zähne (von den frisch gewaschenen Haaren mal ganz abgesehen)
- Egal, aus welchem Land es jemanden in die USA verschlagen hat (da landen schließlich alle Aliens/dort brechen sämtliche Vulkane der Welt aus/Godzilla will nur dort Eier legen/die Welt vernichtende Meteoriten schlagen nur hier ein/das einzige Land, in dem Terroristen Hochhäuser sprengen - ups, stimmt ja) - man spricht sofort hervorrangend die Landessprache (Amis können sich im Film auch super in anderen Ländern verständigen - müssen andere Amis sein, als die die ich kenne)
- In einem Kampf spielt es keine Rolle, ob die anderen dir zahlenmäßig überlegen sind - deine Feinde werden dich geduldig umtänzeln und warten, bis du mit dem Vorgänger fertig bist
- Obige Regel wird nur außer Kraft gesetzt, wenn du eine Frau bist (gilt nicht für Charlies Angels und Uma Thurman) oder der Film noch ganz am Anfang steht - dann kann der Held am Ende des Films im finalen Showdown alle fertigmachen, die ihm am Anfang in den Hintern getreten haben
- Wer einen Schlag auf den Kopf bekommt, ist zwar augenblicklich bewusstlos, hat aber anschließend nie eine Gehirnerschütterung oder einen Schädelbruch
- Ach ja, Flaschen/Gläser/Blumentöpfe gehen sofort zu Bruch und der Held zu Boden - hab das mal selbst erlebt: der Blumentopf bleibt heil, der Kopf blutet und ich heule ca. 30 Minuten. Hab das im Film noch nie erlebt...
- Jedes Schloss kann innerhalb von Sekunden mit einer Kreditkarte oder einer Büroklammer geöffnet werden - es sei denn, es ist die Tür zu einem brennenden Gebäude, in dem ein Kind eingeschlossen ist
- Sollte der Trick mit der Kreditkarte mal nicht funktionieren, kann jeder (!) das Schloss mit der Haarnadel der Freundin öffnen - moment mal, wann hatte ich das letzte Mal Haarnadeln im Haar?
- Wenn tatsächlich weder Kreditkarten noch Büroklammern oder Haarnadeln zur Hand sein, kann jede Tür von einem beherzten Kerl (nie von Frauen - pfui) eingetreten werden
- Funktioniert übrigens auch mit Fenstern - in Europa bricht man sich damit übrigens den Arm, und die Scheibe bleibt heil
Und hier die absoluten Top-10 der Filmklischees:
- amerikanische Polizisten essen alle Donuts und/oder Twinkies (die gibt's da anscheinend an jeder Ecke zu kaufen)
- Engländer haben schlechte Zähne (echt? das müssen andere Engländer sein, als die die ich kenne)
- Franzosen übrigens auch (dito. die kenn ich auch nicht)
- Deutsche fahren immer Mercedes oder BMW (jaja, und mein Drittwagen ist übrigens ein Porsche)
- reiche Amis auch (aha. äh, Bankenkrise?)
- die Bösen haben im O-Ton oft einen deutschen/russischen/arabischen Akzent - sprechen aber trotzdem super englisch (und seit Neustem übrigens auch französisch - weiß nicht, ob mir dieser Trend gefällt)
- der Schurke erklärt brav seinen Plan (stammt wohl aus der Bond-Ära)
- Autos hüpfen ständig über irgendwelche Hügel - spielen denn alle Filme in L.A. oder San Francisco? (wenn ich das mache, ich danach mein Auto hin - muss mir anscheinend ein amerikanisches Auto kaufen - die sind ja viiiiiel besser)
- der Böse gewinnt nie (richtig so...)
- ...außer, um so die Fortsetzung zu rechtfertigen (ist ja auch viel realistischer - oder so)
Das Popcorn-Sparschwein
Sonntag, 06. Juni 2009
Jeannette T., aus vielen Kinosälen bekannt und schon oft für den begehrten Preis "Die goldene Popcorn-Schüssel" nominiert, kann sich zur Zeit kein Kino leisten.
Liegt es an den doch gar nicht so niedrigen Kinopreisen?
Oder daran, dass der Job sie zeitlich einschränkt?
Doch zunächst zum Inhalt:
Die Kinowelt steht wieder einmal vor dem Abgrund - Jeannette T.s Erzfeinde, die fiesen "Während-des-Films-Quatscher", wollen die Kinoherrschaft übernehmen.
Diesmal haben sie sich mit einer neuen bösartigen Waffe ausgerüstet: klingelnden Handys.
Auf der Suche nach den Hintermännern in der "Wer bestellt sein Popcorn eigentlich gesalzen"-Affäre stolpert die Heldin oft über Kleinigkeiten wie bösartig in den Weg gestellte Cola-Dosen im Kinosaal.
Und wer steckt hinter den mysteriösen Andeutungen, dass man als Werbekauffrau Kinobesuche wegen der langen Werbe-Einspielung von der Steuer absetzen kann?
Unterstützt jetzt eure Heldin in ihrem neusten Kino-Besuch:
"Das Popcorn-Sparschwein"!
Einfach ein bisschen Kleingeld sammeln und vorbeibringen. So kann sich Jeannette T. auch bald in einem Kino in Ihrer Nähe wieder auf Nacho-Esser-Jagd begeben!
Oder bestellt heute noch das Live-Spiel mit der Heldin:
Einfach eine kurze Einladung per eMail und ihr könnt für den sensationell niedrigen Preis einer Kinokarte live dabei sein, wenn Jeannette T. in eurer Begleitung das nächste Kino aufsucht!
Wird sich die Karte lohnen? Na, für euch ganz sicher.
Nochmal reingehen? Es gibt Leute, die das wirklich tun.
Was ist sinnvoller: ins Kino gehen oder warten, bis der Film auf Video rauskommt? Beides ist gut. Bei mir zu Hause ist natürlich billiger.
Meine Wertung:
Ist doch klar.